OneNote: Notizbuch-Struktur für Einsteiger

Mit OneNote kannst Du Unterrichtsmaterial erstellen, organisieren und mit Schülern teilen. In einem früheren Artikel habe ich schon mal beschrieben, was Lehrer über 📓 OneNote für Schule und Unterricht wissen sollten. In diesem Blog-Artikel erfährst Du noch mehr über die Struktur der digitalen Notizbücher. Außerdem zeige ich Dir Beispiele für OneNote im Lehreralltag.

Für den umfassenden Einstieg mit OneNote empfehle ich Dir 📙 mein Praxishandbuch „Microsoft 365 Education“. Auf mehr als 500 Seiten zeige ich Dir, wie Du Unterrichtsmaterial in digitalen Notizbüchern erstellen und gestalten kannst. Außerdem lernst Du im Buch viele weitere Apps und Programme für Schule und Unterricht kennen.

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Wie verwaltest Du Dein Unterrichtsmaterial?

Kurze Bestandsaufnahme: Die meisten Lehrer*innen in meinem Umfeld organisieren ihr Unterrichtsmaterial sowohl analog als auch digital.

  • Im Arbeitszimmer haben sie hohe Regale 🛒 mit vielen dicken Ordnern*. Darin sammeln sie unzählige Arbeitsblätter mit Übungsaufgaben. Dazu kommen gesammelte Artikel, Lesetexte und vorbereitete Klassenarbeiten für verschiedene Jahrgangsstufen. Außerdem schlummern dazwischen oft noch alte Unterlagen aus Studium und Referendariat. Das Material hat jedenfalls in der Regel schon lange kein Tageslicht mehr gesehen.
  • Gleichzeitig füllt sich ihre Festplatte mit zahllosen Word-Dateien. Die Dokumente sind auf Dutzende Ordner und Unterordner verteilt. Dahinter steckt zweifellos ein eigenes System. Mit ein bisschen Glück finden sie ja auch immer, was sie suchen. Das Hangeln durch die Ordner und das Durchklicken der einzelnen Dateien kostet trotzdem oft Zeit und Nerven.

Erkennst Du Dich darin zum Teil wieder? Dann lohnt sich der Umstieg auf Microsoft OneNote. Ich kenne einige Lehrer*innen, die ihr komplettes Unterrichtsmaterial ausschließlich in OneNote zur Verfügung haben. Seitdem schleppen sie gar keine Bücher und Mappen mehr in die Schule. Stattdessen haben sie alle Inhalte jederzeit auf ihrem 🛒 Laptop* oder 🛒 Tablet-PC* griffbereit.

OneNote ist für mich jedenfalls das mit Abstand mächtigste Tool für Schule und Unterricht. Ich freue mich auch immer sehr über den Aha-Effekt bei Lehrern, die die digitalen Notizbücher in meinen 👉🏻 OneNote-Schulungen kennenlernen.

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Struktur von Notizbüchern in OneNote

Der Aufbau eines digitalen Notizbuchs in OneNote entspricht einer typischen 🛒 Ordnungsmappe*, wie Du sie sicher schon oft genutzt hast.

Ordnungsmappe mit Registerkarten
Ordnungsmappe mit Registerkarten

Eine Ordnungsmappe hat meist Registerkarten oder Trennblätter. Du kannst sie für verschiedene Themen entsprechend beschriften. Dazwischen sortierst Du dann unterschiedlichste Unterlagen ein, zum Beispiel Ausdrucke, Briefe, Zeitungsartikel, Zeichnungen oder Fotos.

Aufgeschlagene Ordnungsmappe mit Unterlagen
Aufgeschlagene Ordnungsmappe mit Unterlagen

Wenn Du dieses Ordnungsprinzip verinnerlichst, hast Du die grundsätzliche Logik von OneNote im Grunde schon verstanden.

Im Vergleich zum analogen Notizbuch kannst Du zusätzlich noch multimediale Inhalte ablegen. Du kannst die Unterlagen auch per Internet mit anderen Personen teilen. Zudem gehen Deine Notizen dank Cloud-Speicher nicht verloren. In jedem Fall lässt sich mit OneNote jede Menge Papier sparen.

Beispiele für OneNote-Notizbücher

Mit OneNote kannst Du beliebig viele solcher Notizbücher anlegen. Die Abschnitte kannst Du dann frei benennen – so wie in den folgenden Beispielen.

Beispiel-Notizbuch fürs Fach Physik
Notizbuch fürs Fach Physik in OneNote
Beispiel-Notizbuch fürs Fach Englisch
Notizbuch fürs Fach Englisch in OneNote
Beispiel-Notizbuch für Klassenfahrten
OneNote-Notizbuch für Klassenfahrten

In jedem dieser Abschnitte kannst Du wiederum beliebig viele Seiten erstellen. Auf diesen Seiten lassen sich dann verschiedene Inhalte einfügen, zum Beispiel Text, Bilder, Online-Artikel, Links zu Videos und handschriftliche Notizen. So füllst Du Dein digitales Notizbuch – ganz ähnlich wie ein echtes Notizbuch.

OneNote macht Dir bei der Struktur keine Vorgaben. Du kannst alles so einrichten, benennen und organisieren, wie es Deinem persönlichen Ordnungssinn entgegenkommt. Fast alles, was Du einmal eingerichtet hast, kannst Du jederzeit wieder ändern, verschieben oder anders nennen.

Beim Einstieg und Umstieg auf OneNote bilden viele Lehrende zunächst ihr bestehendes Ordnungssystem ab. Am besten machst Du Dir vorher Gedanken darüber, wie Du Dein Unterrichtsmaterial digital organisieren möchtest.

Wie Du eigene Notizbücher in OneNote mit verschiedenen Inhalten füllst und so Dein persönliches Wissensarchiv aufbaust, erkläre ich Dir ausführlich in meinem Praxishandbuch „Microsoft 365 Education“. Darin lernst Du auch die beliebten Kursnotizbücher für Schüler*innen und das Zusammenspiel von OneNote mit Microsoft Teams kennen.

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