Medienkonzept für die Schule: Hilfe beim Erstellen [Anzeige]

Wie erstellt man ein Medienkonzept für die Schule? Schulen müssen zum Beispiel Medienkonzepte schreiben, um Mittel aus dem DigitalPakt zu bekommen. Doch die Anträge und Formulare sind lang. Vorlagen und Beispiele für gute Medienkonzepte gibt’s im Internet kaum. Hilfe finden Schulen stattdessen bei Experten: Firmen und Dienstleister wie AixConcept sind auf die Beratung von Bildungseinrichtungen und den Einsatz von digitalen Technologien spezialisiert. In diesem Interview verrät Ulrich Sawade von AixConcept, was Schulen beim Erstellen von Medienkonzepten beachten und vermeiden sollten.

Schritt für Schritt zum Medienkonzept

Warum fällt es Schulen oft schwer, selbst ein Medienkonzept zu erstellen?

Ulrich Sawade: Viele unterschätzen den Aufwand. Um ein geeignetes Medienkonzept für die Schule zu schreiben, benötigt man viel Erfahrung und Kenntnisse im IT-Bereich, auch bei der Planung und Abwicklung von Projekten. Dazu kommen noch der Verwaltungsaufwand sowie die passenden pädagogischen Begründungen. Zum Glück ist ein Medienentwicklungskonzept aber auch ein lebendiges Dokument. Das heißt: Es kann sich Schritt für Schritt entwickeln – von einem „Wunschzettel“ hin zu einer konkreten professionellen Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung.

Die meisten Schulen haben ja ähnliche Vorrausetzungen. Reicht da nicht eine einheitliche Vorlage für alle? Wie individuell kann oder muss so ein Medienkonzept sein?

Ulrich Sawade: Das sollte man meinen. Die meisten Medienkonzepte sind aber so unterschiedlich wie die Schulen selbst. Copy & Paste – das klappt leider nicht. Wenn man sich zum Beispiel die Anforderungen einer Hauptschule gegenüber einer Berufsschule anschaut: Da liegen Welten dazwischen! Die Bundesländer stellen immerhin Vorlagen fürs Medienkonzept mit den wichtigsten Informationen zur Verfügung. Manchmal helfen auch Medienberater*innen beim Erstellen.

„Copy & Paste – das klappt leider nicht. Wenn man sich zum Beispiel die Anforderungen einer Hauptschule gegenüber einer Berufsschule anschaut: Da liegen Welten dazwischen!“

Ulrich Sawade, AixConcept

Wir raten immer dazu, externe IT-Spezialisten dazu zu holen. Falsche Entscheidungen bei der technischen Infrastruktur oder bei der Auswahl der Endgeräte können nämlich große Auswirkungen haben.

Medienkonzept als „i-Tüpfelchen“

Aus Eurer Erfahrung: Wo stehen Schulen, wenn sie sich an Euch wenden? Wissen Schulen, was sie wollen? Oder sind sie bei dem Vorhaben eher planlos und überfordert?

Ulrich Sawade: Da ist alles dabei: Manche Schulen stehen noch ganz am Anfang und haben gar keine geeignete Infrastruktur. Andere Schulen wiederum arbeiten schon seit Jahren konsequent mit IT. Für sie ist das Medienkonzept dann das „i-Tüpfelchen“, um ihre Zukunftsplanung und die dafür notwendige Ausstattung zu formulieren. Wenn wir als Spezialisten einsteigen, schauen wir immer ganzheitlich auf die jeweilige Schule. Wir wollen sie dabei unterstützen, ihre Vorstellungen vor Ort umzusetzen und diese im Medienkonzept entsprechend zu dokumentieren.

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Was ist der erste Schritt bei Eurer Beratung? Wie geht Ihr vor und ermittelt die Bedarfe einer Schule?

Ulrich Sawade: Am Anfang steht der wichtigste Teil: Zuhören und erfahren, wo die Schule heute steht und wohin sie möchte. Wir vereinbaren Termine vor Ort. Dabei sehen wir uns an, welche Technik bereits vorhanden ist. Wir sprechen mit den Verantwortlichen und schauen aufs bisherige Konzept – falls es eines gibt. Daraus ergeben sich Bedarfe. Dann erläutern wir, wo wir Änderungen, Erweiterungen oder Neuerungen für notwendig halten. Uns ist wichtig, dass die Verantwortlichen verstehen, wobei wir unterstützen können und in welchen Bereichen die Schule selbst gefragt ist.

Pädagogik vor Technik

Ihr beratet Schulen in ganz Deutschland – auch wenn AixConcept in Nordrhein-Westfalen sitzt. Wie unterscheiden sich die Medienkonzepte von Bundesland zu Bundesland? Kocht da jedes Land sein eigenes Süppchen?

Ulrich Sawade: Die Anforderungen unterscheiden sich in der Tat von Bundesland zu Bundesland. Sie basieren aber alle auf den Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) und demselben Grundgedanken: „Pädagogik vor Technik“! In der digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt sollen Schüler*innen zu mündigen und selbstbestimmten Menschen werden. Dafür haben die Länder Medienkompetenzfelder definiert – orientiert an den sogenannten 21st Century Skills. Beim Erstellen des Medienkonzepts muss man deshalb zum Beispiel auch die Aus- und Fortbildung des Kollegiums im Medienkonzept mitdenken: Pädagog*innen können in der Schule nur Kompetenzen weitergeben, die sie selbst mitbringen.

Gibt es typische Fehler oder Stolperfallen beim Erstellen eines Medienkonzepts? Was vergessen oder vernachlässigen Schulen oft?

Ulrich Sawade: Der größte Fehler wäre es, das Medienkonzept nur als „Wunschzettel“ zu betrachten, in dem man einfach auflistet, welche Technik man an der Schule gerne hätte. Viele vergessen, dass die Wünsche pädagogisch begründet werden müssen – und das gleich zweimal: Einmal im Medienkonzept und dann noch einmal beim Antrag im sogenannten TPEK (Technisch-Pädagogisches-Einsatz-Konzept). Das muss zum Beispiel beim Förderantrag zum DigitalPakt Schule vorgelegt werden. Die Hardware muss erfüllen können, was das Curriculum vorgibt. Die pädagogischen Anforderungen bestimmen die Anschaffung der Geräte – und nicht umgekehrt.

Auch Administration und Service werden gerne vergessen oder verdrängt. Dabei ist eine professionelle Schul-IT-Lösung ein absolutes Muss! Niemand kann und wird hunderte PCs, Laptops und Tablets an einer Schule selbst managen können – quasi „nebenbei“. Wenn Leihgeräte ausgegeben werden – vielleicht sogar mit verschiedenen Betriebssystemen -, brauchen Schulen ein professionelles Management-System für mobile Geräte. Sowas haben wir zum Beispiel auch im Portfolio: eine Lösung zum Verwalten von Windows-. Apple-, Android-Geräten inklusive pädagogischer Tools – und das alles in einer Benutzeroberfläche.

Neue Probleme für Schulen

Zu einem Medienkonzept gehören also viele didaktische Überlegungen, aber eben auch Ausstattung mit Hardware und Software. Sind Schulen seit der Pandemie nicht schon besser versorgt als jemals zuvor?

Ulrich Sawade: Tja, das sollte man meinen. Die Realität sieht anders aus: Durch die Förderprogramme wurde zwar jede Menge Technik bestellt, doch die Schulen haben dadurch ganz neue Probleme: Wer kümmert sich um die vielen Geräte? Wie verwaltet man die Ausgabe von Leihgeräten? Sind Datenschutz und Jugendschutz gewährleistet? Wie ist die Technik versichert? – Da werden plötzlich 300 oder mehr Tablets an eine Schule geliefert – und niemand weiß, wer die Geräte wie einrichten und betreuen soll. Bei AixConcept haben wir dafür zum Beispiel einen 11-Punkte-Plan entwickelt, den wir gerne zur Verfügung stellen.

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Dieser Blog dreht sich ja vorrangig um Microsoft-Software für Schule und Unterricht. Welche Rolle spielen beliebte Tools wie Teams, OneNote und Co. bei Eurer Beratung?

Ulrich Sawade: Letztlich entscheiden die Kunden, welche Software sie einsetzen möchten. Leider haben die Datenschutz-Diskussionen in den vergangenen Monaten viel Verwirrung gestiftet. In der Corona-Zeit brauchten Schulen schnell eine funktionierende Lösung und konnten nicht sofort alle Vorgaben beachten. Jetzt wünschen sich viele Einrichtungen, Organisationen und Verbände zurecht mehr Pragmatismus. Datenschutz ist schließlich ein fortlaufender dynamischer Prozess und kein Betonblock. Mit ihren selbst entwickelten Lösungen tragen die Länder auch nicht gerade zu mehr Begeisterung und Vertrauen bei. Mir persönlich kommt bei den Diskussionen jedenfalls die Zukunft der Schüler*innen zu kurz. Ich habe das Gefühl, dass die Pädagogik auf der Strecke bleibt.

„Mir persönlich kommt bei den Diskussionen die Zukunft der Schüler*innen zu kurz. Ich habe das Gefühl, dass die Pädagogik auf der Strecke bleibt.“

Ulrich Sawade, AixConcept

Wir bei AixConcept nehmen das Thema Datenschutz jedenfalls sehr ernst. Wir unterstützen Schulen dabei, Office 365 datenschutzkonform zu nutzen. Unsere Lösungen sind entsprechend konfiguriert. Außerdem helfen wir auch darüber hinaus, zum Beispiel beim Einholen von Einverständniserklärungen der Eltern mit elektronischen Vorlagen.

Support und Ansprechpartner fürs Medienkonzept

Unterm Strich: So ein Medienkonzept macht Schulen trotzdem viel Arbeit, oder? In welchen Bereichen könnt Ihr die verantwortlichen Lehrkräfte vor Ort im weiteren Prozess konkret unterstützen und entlasten?

Ulrich Sawade: Uns ist sehr bewusst, dass die Kernaufgabe der Lehrer*innen das Unterrichten ist. Wir wollen sie deshalb auch bei komplexen Sachverhalten nicht mit unnötigen technischen Details überfrachten. Bei Problemen können sich die von uns betreuten Schulen immer bei uns und unserer kompetenten Support-Abteilung melden. Als feste Ansprechpartner unterstützen wir auch schon, bevor es Schwierigkeiten gibt – zum Beispiel mit Schulungen vor Ort, regelmäßigen Sprechstunden, Video-Schulungen für Lehrkräfte und speziellen Kundenprogrammen wie den Expert Teachers. „Sie machen Schule – wir managen Ihre IT!“ – das ist unser Ziel.


Bei diesem Blog-Artikel handelt es sich um eine bezahlte Kooperation. AixConcept ist der führende Anbieter von Schul-IT-Dienstleistungen in Deutschland und seit 2003 ausschließlich im Schulbereich tätig. Das Unternehmen mit Sitz in Stolberg betreut mehr als 3.500 Schulen und pädagogische Einrichtungen. Lösungen wie die MNSPro Cloud kommen unabhängig vom Betriebssystem zum Einsatz.

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