Hessen verbietet Microsoft Teams

Hessen: Microsoft Teams und Office 365 in Schulen bleiben erlaubt!

UPDATE vom 2. September 2021 – Die peinliche Posse rund ums geplante Videokonferenzsystem für Schulen in Hessen geht weiter! Wie die Hessenschau heute berichtet, soll das Vergabeverfahren ganz neu gestartet werden – offenbar wegen Fehlern des Hessischen Kultusministeriums. Die zuständige Vergabekammer des Landes habe nun eine komplette Wiederholung des Verfahrens angeordnet.

Die Konsequenz: Microsoft Teams und andere bewährte Systeme dürfen an hessischen Schulen weiter genutzt werden! Eine seit vielen Monaten angekündigte landeseinheitliche Software für Online-Unterricht per Video ist bis auf Weiteres nicht in Sicht. Die CDU-Landesregierung sei bei der Digitalisierung der Schulen überfordert, folgert die Opposition. SPD-Bildungsexpertin Kerstin Geis äußert sich froh darüber, dass der hessische Datenschutzbeauftragte wenigstens die bisherigen Videokonferenzsysteme weiter dulde.

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Zoff um Microsoft - Teaser

Zoff um Microsoft: Alte Diskussion, neuer Tonfall

Empörung ohne Ende – als ginge es um Leben und Tod: Die Diskussion um Microsoft-Software in Schulen verfolge ich schon seit Jahren. Als unabhängiger Medientrainer und Autor habe ich mich auf Wissensvermittlung zu Windows und Office für Lehrer spezialisiert. Ich kenne so ziemlich alle Argumente, die für und gegen die Nutzung von Microsoft Teams, OneNote & Co. in Schule und Unterricht sprechen. Beide Seiten finde ich nachvollziehbar. Der Tonfall der öffentlichen Diskussion erreicht gerade aber eine neue Qualität: Mich erschreckt, mit welcher Bösartigkeit und Gehässigkeit einige Aktivisten und Fundamentalisten den Diskurs führen – vor allem in den Sozialen Netzwerken. Ein Kommentar.

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